Fachanwaltskanzlei für Versicherungsrecht -hier für den Bereich: Schiffskasko

Schiffs-Kaskoversicherung

Kostenfreie Ersteinschätzung zur Schiffskasko-Versicherung

Wir sind mit 6 Fachanwälten für Versicherungsrecht eine der größten deutschen Versicherungsrechts-Fachanwaltskanzleien, die ausschließlich Versicherungsnehmer vertritt, niemals Versicherer. Und das seit über 20 Jahren. Wir haben uns positioniert.

Als an der Nordsee mit Kanzleien auch in Bremen und Hamburg liegende Kanzlei werden wir regelmäßig mit Schiffskasko-Versicherungsfällen betraut.

Wenn Sie also bereits ein konkretes Anliegen, einen konkreten Schadenfall im Bericht der Schiffskasko Versicherung haben, dann können Sie uns Ihren Fall gerne zur kostenfreien Ersteinschätzung schildern. Dann geben Sie uns möglichst alle erforderlichen Angaben samt weiteren Unterlagen zum Fall über die Eingabemaske bekannt:

Kostenfreie Ersteinschätzung

 

Unser Team von Fachanwälten freut sich über Ihre Anfrage!

 

Probleme der Schiffskasko-Versicherung

Es ergeben sich häufig Schwierigkeiten bereits bei der Begutachtung des Schadens. Schiffe, die im Ausland zum Beispiel sinken und geborgen werden, müssen zeitnah von Sachverständigen begutachtet werden. Meistens sind die Sachverständigen äußerst teuer, werden aber zunächst von dem Versicherer bezahlt. Allerdings fühlt sich dann der Sachverständige meist dem Versicherer gegenüber verpflichtet und die Gutachten fallen für den Versicherungsnehmer negativ aus. Um selbst in einem späteren Prozess nachweisen zu können, durch was der Schaden verursacht wurde, bietet es sich an, selbst ein Sachverständigengutachten bei einem vom Versicherer unabhängigen Sachverständigen in Auftrag zu geben.

Diesen im Ausland, möglicherweise auf einer einsamen Insel, zu finden und vorab zu bezahlen bereitet große Probleme. Um wirtschaftlich sinnvoll die Beweise zu sichern, ist das mindeste und daher dringend erforderlich, ausreichend Fotos und Videoaufnahmen anzufertigen, um den Schaden später in einem Gerichtsprozess vollständig oder zumindest weitgehend nachweisen zu können. Denn allein die Sicherung der Beweise ist äußerst aufwendig und kann zu erheblichen Problemen führen. Die sicherste Variante ist das Einholen eines eigenen Sachverständigengutachtens, die ausreichende Lösung ist, sämtliche Schritte der Bergung und der Reparatur des Schiffes zu dokumentieren und Namen später im Prozess nennen zu können, die den Zustand des Schiffes beschreiben können und die Richtigkeit der Fotos und der Feststellungen bestätigen.

Wird nun eine gesunkene Jacht in der Karibik von einem Sachverständigen begutachtet, treten häufig Verständigungsprobleme auf. Letztlich bleibt der Schiffseigner mit seinem Schiff vor Ort im Ausland und will mit der Reparatur und Wiederherstellung beginnen. Zu diesem Zeitpunkt ist in der Regel noch nicht klar, ob der Versicherer für den Schaden eintreten wird und wenn ja, welche Schadenhöhe ermittelt wird. Die Bergungskosten sind in der Regel direkt sofort zu zahlen und man kann nur hoffen, dass der Versicherer leisten will.

Sinken des Schiffs wegen Verschleiß

Doch die hier angefallenen Fälle lagen leider anders. Häufige Probleme entstehen dann, wenn der Sachverständige das Sinken der Jacht auf Verschleiß zurückführt. In den Versicherungsbedingungen ist zwar geregelt, dass das Schiff in einem seetauglichen Zustand sich befinden muss. Ist aber ein Weltumsegler über ein Jahr oder noch länger unterwegs werden Verschleißteile extrem beansprucht.

Beruft sich der Versicherer darauf, dass nicht bestimmte Verschleißteile ausgetauscht wurden und behauptet die Kenntnis des Eigners von diesem Umstand, so beruft er sich gerne auf die grob fahrlässige Herbeiführung des Schadensfalles und zieht einen erheblichen Teil von dem ermittelten Schaden ab. In einem von uns bearbeiteten Fall behauptete der Versicherer die grob fahrlässige Herbeiführung des Schadens dadurch, dass der Schiffseigner, der eine Weltumseglung vornahm, das Schiff für mehr als 2 h verlassen hat, ohne eine Ankerwache (in einem gesicherten Hafen) zurückgelassen zu haben. Auch hier macht der Versicherer einen Abzug für die grob fahrlässige Herbeiführung des Schadenfalls geltend.

Feste Taxe

Es gibt Versicherungsmakler und auch Versicherer, die eine feste Taxe mit dem Versicherungsnehmer vereinbaren. Der Schiffseigner will sicher sein, dass wenn es zum Totalverlust des Schiffes kommt, er diese feste Taxe als maximal Schadenbetrag erhält, allerdings auch als minimalen Schadenbetrag. Doch oftmals versichern Versicherungsmakler etwas anderes, als was der Versicherer selbst versichern will. Die ersten rechtlichen Auseinandersetzungen finden bereits dann statt, wenn noch nicht einmal über die Schadenhöhe an sich gesprochen wird. Allein der Umfang des Versicherungsschutzes ist dann schon zwischen den Parteien streitig.

Buchempfehlung Feste Taxe

Als Empfehlung für das Thema „Feste Taxe“ wird Dr. Maßmann, „Die Taxe im Seeversicherungsrecht“ empfohlen. Ohne juristische Grundkenntnisse kann es aber zu Missverständnissen kommen. Jeder Eigner sollte sich aber mit dem Thema befassen, bevor er in See sticht.

 


Wir haben Kanzleistandorte in folgenden Städten:

Kanzlei Berlin
Uhlandstraße 29
10719 Berlin

Tel.: 030 206 787 57 -0
Kanzlei Hamburg
Gänsemarkt 35
20354 Hamburg

Tel.: 040 34107630
Kanzlei München
Widenmayerstraße 18
80538 München

Tel.: 089 23888480
Kanzlei Bremen
Domshof 18-20
28195 Bremen

Tel.: 0421 3362310
Kanzlei Hannover
Ludwig-Barnay-Str. 2
30175 Hannover

Tel.: 0511 69684450
Kanzlei Nürnberg
Südwestpark 67
90449 Nürnberg

Tel.: 0911 24271220
Kanzlei Köln
Im Mediapark 8
50670 Köln

Tel.: 0 221 2928983 0
Kanzlei Frankfurt
Große Gallusstraße 18
60312 Frankfurt

Tel.: 069 870083730