Einsteiger – Stimmen von unseren Anwälten

An dieser Stelle wollen wir für potentiell neue Kolleginnen und Kollegen Berichte von bereits zu uns gewechselten Awältinnen und Anwälten veröffentlichen, wenn diese bereits  6-24 Monate bei uns beschäftigt wurden. Was fanden sie toll, was schlecht, was ausbaufähig, wie wurde der Einstieg empfunden. Wir freuen uns, jetzt die ersten Berichte veröffentlichen zu können. Viel Spaß beim Lesen.

Sebastian Schabbehard, Versicherungsrecht (Bericht vom 19.08.2020)
Martin Piontek, Versicherungsrecht Bremen (Bericht vom 20.07.2020)

 

Sebastian Schabbehard über seinen Einstieg bei Wittig Ünalp

Mein Berufseinstieg bei Wittig Ünalp
Nach meinem Referendariat bin ich sofort in das Berufsleben des Rechtsanwalts eingestiegen und habe meine ersten Berufserfahrungen in einer größeren Kanzlei gesammelt.

Diese Kanzlei war jedoch nicht meine letzte Station und im Laufe meiner persönlichen Entwicklung bin ich immer weiter und tiefer in das Gebiet des Versicherungsrechts „gerutscht“. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war für mich dann klar, dass ich mich künftig gerne konkret und vor allem spezialisiert mit dem Versicherungsrecht beschäftigen möchte. Die Stellenanzeige der Fachanwaltskanzlei Wittig Ünalp kam in diesem Moment daher sehr gelegen.

Bereits im Vorstellungsgespräch mit Herrn Wittig und Herrn Mumm habe ich dann den Eindruck gewonnen, dass bei Wittig Ünalp nicht nur spezialisierte Rechtsanwälte tätig sind. Vielmehr hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass man hier auch ehrlich und auf Augenhöhe miteinander umgeht. Dieser Eindruck hat sich in meiner inzwischen mehr als einjährigen Tätigkeit hier auch durchweg bestätigt. Dabei wird bei Wittig Ünalp kein Unterschied zwischen Partnern, angestellten Rechtsanwälten oder dem REFA-Team gemacht. Jeder ist hier ein wertvoller Teil des Teams.

Vom ersten Arbeitstag an wurde ich von allen Kollegen freundlich aufgenommen und in allen Belangen nachhaltig eingearbeitet. Gerade zu Beginn haben auch regelmäßige Rücksprachen mit dem Dezernatsleiter, Herrn Mumm, stattgefunden. Diese enge Zusammenarbeit hat mir sehr schnell geholfen, künftige Mandate eigenständig zu bearbeiten. Sollten komplizierte oder umfangreiche Sachverhalte einmal Fragen aufwerfen, stehen die Türen der Kollegen immer offen um die Angelegenheit gemeinsam zu erörtern und Gedanken auszutauschen.

Auch auf regelmäßige Fort- und Weiterbildung wird bei Wittig Ünalp viel Wert gelegt. Vor diesem Hintergrund wurde es mir auch schon früh ermöglicht, den Fachanwaltslehrgang für das Versicherungsrecht zu besuchen.

Nachdem ich in meinem beruflichen Werdegang bereits mehrere Stationen durchlaufen habe und viele Eindrücke gewinnen konnte, kann ich rückblickend sagen, dass meine Bewerbung bei Wittig Ünalp der richtige Schritt war.

 

Martin Piontek über seinen Einstieg bei Wittig Ünalp – Bremen

Mein Einstieg bei der Rechtsanwaltskanzlei Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB im Bereich des Versicherungsrechts erfolgte unmittelbar im Anschluss an das Rechtsreferendariat. Bereits meine Wahlstation als Rechtsreferendar habe ich hier durchgeführt.

Bereits zu Beginn meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt im Versicherungsrecht wurde mir die außergerichtliche und gerichtliche Interessenwahrnehmung für unsere Mandanten zugetraut, selbstverständlich stets in Rücksprache mit den erfahrenen und stets hilfsbereiten Kollegen. Schnell lernte ich so den Ablauf der außergerichtlichen sowie auch der gerichtlichen Durchsetzung von Ansprüchen im Versicherungsrecht kennen.

Meine ersten Aufgabenbereiche umfassten insbesondere Mandate aus den Bereichen Berufsunfähigkeits-, Unfall- und Rechtsschutzversicherung sowie aus den Bereichen der Sachversicherung (Wohngebäudeversicherung sowie Hausratsversicherung).

Besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass wir als Versicherungsrechtskanzlei insoweit ausschließlich Versicherungsnehmer bzw. versicherte Personen vertreten und niemals Versicherer. Insbesondere die Mandate aus dem Personenversicherungsrecht setzen wegen der häufig existenziellen Bedeutung der Versicherungsleistung für den Versicherungsnehmer insoweit ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein des Rechtsanwaltes voraus.

Im Rahmen der ersten Mandatsbearbeitung erkannte ich schnell, dass das Versicherungsvertragsrecht als besonderes Vertragsrecht zahlreiche herausfordernde aber auch interessante Rechtsfragen beheimatet. Die Kenntnis der sehr umfangreichen Rechtsprechung ist hierbei von größter Bedeutung. So ist beispielsweise die durch die Rechtsprechung geprägte Auslegung der zugrundeliegenden Versicherungsbedingungen häufig streitentscheidend. Auf die regelmäßige Fortbildung der Junganwälte (insbesondere zur Erlangung des Fachanwaltstitels) wird deshalb besonders geachtet.

Besonders hervorheben möchte ich schließlich, dass man bereits als Junganwalt stets das Gefühl hatte, als wertvoller Teil des Teams akzeptiert und geschätzt zu werden. Anders als dies aus anderen Kanzleien bekannt ist, besteht ein sehr freundliches Arbeitsklima und ein gutes Verhältnis mit allen Kollegen. Dies ist insbesondere auch darauf zurückzuführen, dass sich alte und neue Kollegen im Rahmen von regelmäßigen kanzleiinternen Veranstaltungen (besser) kennenlernen können.