Einsteiger – Stimmen von unseren Refa’s

An dieser Stelle wollen wir für potentiell neue Kolleginnen und Kollegen Berichte von bereits zu uns gewechselten Refa’s veröffentlichen, wenn diese bereits 6-24 Monate bei uns beschäftigt wurden. Was fanden sie toll, was schlecht, was ausbaufähig, wie wurde der Einstieg empfunden. Wir freuen uns, dass bald die ersten Berichte veröffentlicht werden können. Viel Spaß beim Lesen.

Nadine Eising, Rechtsanwaltsfachangestellte (Bericht vom 26.08.2020)
Melina Kaczmarek, Rechtsanwaltsfachangestellte Bremen (Bericht vom 18.08.2020)

 

Nadine Eising über ihren Einstieg bei Wittig Ünalp

Ich fing als ReFa im Zweig Versicherungsrecht bei der Rechtsanwaltskanzlei Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB an, nachdem ich zuvor in einer kleinen Kanzlei für Allgemein- sowie für Bank- und Kapitalmarktrecht gearbeitet hatte, in der vornehmlich private Sanierungen/Insolvenzen sowie Darlehenswiderrufe bearbeitet wurden. Da ich mich beruflich verändern wollte, hatte ich mich hier beworben, da mir der Internetauftritt der Kanzlei gut gefiel. Insbesondere überzeugte es mich, dass hier nicht die „großen“ Versicherer vertreten werden, sondern vielmehr der „kleine Mann“, der sich häufig schlecht bis fast gar nicht in der Lage sieht, seine Rechte durchzusetzen.

Bereits das Vorstellungsgespräch empfand ich als sehr positiv. Überrascht hatte mich, dass nicht nur mein zukünftiger Vorgesetzter, sondern auch direkt zwei der Kolleginnen das Gespräch (mit) geführt hatten, so dass schon an dieser Stelle auf etwaige Fragen (z. B. zu internen Abläufen u. a.) gleich auf richtiger Ebene geantwortet werden konnte. Schon an dieser Stelle wurde bereits betont, wie wichtig hier das Miteinander zwischen den Anwälten und den Renos ist.

Schon vor dem tatsächlichen Arbeitsbeginn zum Jahresanfang 2020 wurde ich eingeladen, an einer innerbetrieblichen Schulung sowie der Weihnachtsfeier teilzunehmen, um so bereits vorab die neuen Kolleginnen und Kollegen, auch aus den anderen Standorten, kennenzulernen. Während ich an der Schulung terminbedingt nicht teilnehmen konnte, war es doch sehr schön, im zwanglosen Rahmen an der Feier teilzunehmen, und ich fühlte mich gleich schon im Team aufgenommen.

Der Arbeitseinstieg fiel mir auch sehr leicht. Die Kolleginnen waren alle freundlich und hilfsbereit, und man kann (auch als nicht-mehr-Frischling) stets mit Fragen, Sorgen oder Problemen zu den Kolleginnen gehen, und wenn diese einem nicht weiterhelfen können, kann man sich auch an die Anwälte wenden. Obwohl jede ReFa ihren „eigenen“ Rechtsanwalt hat, heißt das nicht, dass jeder für sich selbst kämpft. Wenn eine Kollegin sehr viele offene Aufgaben hat, so sind die anderen stets bereit, einzuspringen und tatkräftig zu unterstützen.

Auch gefällt mir die Struktur der Zusammenarbeit. Da hier Aufgaben nicht „auf Zuruf“ oder „zwischen Tür und Angel“ vergeben werden, sondern elektronisch über das Kanzleiprogramm, kann hier auch keine Aufgabe „unter den Tisch fallen“, da sie im System für jeden einzelnen nachvollziehbar sind, sei es über die Aufgabenliste der jeweiligen Person, oder über die Verwaltungsebene der jeweiligen Akte.

Abschließend kann ich nur feststellen, dass ich glücklich bin, den Wechsel gewagt zu haben. Das kollegiale und respektvolle Miteinander, das durch kanzleiinterne Veranstaltungen noch gefördert wird, macht den Arbeitsalltag selbst an stressigen Tagen okay.

 

Melina Kaczmarek über ihren Einstieg bei Wittig Ünalp – Bremen

Meine Ausbildung als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte habe ich in einer kleineren Kanzlei absolviert. Mir war schnell klar, dass ich nach meiner Ausbildung auch noch Erfahrungen in einer größeren Kanzlei sammeln möchte. Schon im Vorstellungsgespräch habe ich gemerkt, dass das Thema Betriebsklima eine sehr große Rolle spielt, was mir persönlich sehr wichtig ist. Bei den Gebieten Arbeits- und Versicherungsrecht versprach ich mir spannende Themen und neue Herausforderungen. Direkt im Anschluss meiner Ausbildung habe ich bei der Fachanwaltskanzlei Wittig Ünalp angefangen.

Ab Tag eins hat mich das Team am Standort Bremen offen und herzlich aufgenommen. Obwohl ich mit den internen EDV-Programmen nicht vertraut war, gelang mir der Einstieg problemlos, da mir meine Kolleginnen mit Rat und Tat zur Seite standen. Dass Hilfsbereitschaft hier großgeschrieben wird, war unschwer zu erkennen. Ich konnte mich mit allen Fragen an die anderen Rechtsanwaltsfachangestellten oder die Anwälte wenden.

Ich wurde mit den Arbeitsabläufen vertraut gemacht, welche mehr und mehr digital erfolgen. Bei Wittig und Ünalp wird sich stetig mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt. Es wird immer an Wegen und Möglichkeiten gearbeitet, die Abläufe zu optimieren und das Arbeiten effektiver zu gestalten. Die überwiegend digitale Arbeitsweise war zunächst eine Umstellung für mich, jedoch eine Umstellung die mir nicht schwer fiel.
Erst nach meiner Einarbeitung wurde ich einem Anwalt zugeordnet, sodass ich in meiner Anfangszeit nie unter Druck stand und alle Abläufe kennenlernen konnte.

Nicht nur während der Arbeitszeit wird auf ein stets freundliches und respektvolles Miteinander Wert gelegt. Regelmäßige außerbetriebliche Veranstaltungen stärken hier das Gemeinschaftsgefühl. Und das nicht nur im Team Bremen sondern auch mit allen weiteren Standorten.

Insgesamt lässt sich sagen, dass mir neben den spannenden Tätigkeitsfeldern tagtäglich im Büro mit Wertschätzung und Respekt begegnet wird. Ich habe mich von Anfang an hier wohl gefühlt und weiß, dass ich mit jeglichen Problemen und Fragen auf jeden einzelnen im Team zukommen kann.