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Einsteigerstimmen von unseren Refas

An dieser Stelle wollen wir für potenziell neue Kolleginnen und Kollegen Berichte von zu uns gewechselten Refas veröffentlichen, wenn diese bereits 6–24 Monate bei uns beschäftigt wurden. Was fanden sie toll, was schlecht, was ausbaufähig, wie wurde der Einstieg empfunden. Wir freuen uns, dass bald die ersten Berichte veröffentlicht werden können. Viel Spaß beim Lesen.

Zilan Günel, Rechtsanwaltsfachangestellte
Yola Harttgen, Azubi zur Rechtsanwaltsfachangestellten
Nadine Eising, Rechtsanwaltsfachangestellte
Nadja Poppe, Rechtsanwaltsfachangestellte

 

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Zilan Günel über Ihren Einstieg als Berufsanfängerin bei Wittig Ünalp

Ich bin Zilan Günel und bin 24 Jahre alt. Frisch nach meiner Ausbildung in einer anderen Kanzlei mit einer anderen Fachrichtung fing ich im März 2019 hier bei der Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB am Standort Hamburg an. Schon im Vorstellungsgespräch wurde mir vermittelt, wie wichtig jeder einzelne Mitarbeiter für die Kanzlei ist. Dieser Eindruck lässt nach fast zwei Jahren Tätigkeit nicht nach. Mit Humor und Witz habe ich viel dazu gelernt und wertvolle Erfahrungen gemacht. Wörter wie Respekt, Vertrauen und Team werden eindeutig großgeschrieben.

Zu Beginn meiner Tätigkeit wurde ich von den Rechtsanwaltsfachangestellten sowie den Rechtsanwälten freundlich und sympathisch empfangen. Bei meiner Einarbeitung wurde ich zunächst keinem Rechtsanwalt zugeordnet, sodass ich mich voll und ganz in der Kanzlei einfinden konnte. Da ich mit dem in der Kanzlei verwendeten Anwaltsprogramm „AnNoText“ und der fortgeschrittenen Digitalisierung nicht vertraut war, stellte sich mir eine neue Herausforderung, der ich dank der Nichtzuordnung eines Rechtsanwaltes entspannter entgegentreten konnte. Die Einarbeitung startete mit einer Vorstellung des Programmes und der Organisation der Kanzlei und ging dann in eine Art „Learning by Doing“ über. So wurden mir die Struktur und Ordnung der Kanzlei sowie die Herangehensweise bei der Aktenbearbeitung Stück für Stück beim Erledigen einzelner Aufgaben näher gebracht. Hierbei wurde ich nicht nur von den Rechtsanwaltsfachangestellten unterstützt, sondern auch von den Rechtsanwälten. Ich wusste, ich kann mich bei Fragen an jede Person im Hause wenden und sei es der Standortleiter persönlich, alle sind bereit zu helfen. Dies gab und gibt mir heute noch ein Gefühl der Geborgenheit.

Auch Kollegen an anderen Standorten halfen mir, mich in der Kanzlei einzufinden und sind ebenfalls jederzeit bereit zu helfen. Durch die Firmenveranstaltungen bekam ich zu den Stimmen, mit denen ich tagtäglich gesprochen habe, Gesichter zugeordnet.

Alles in allem bin ich sehr froh, den Schritt in eine standortübergreifende Kanzlei gewagt zu haben und hier gelandet zu sein.

Nadine Eising über ihren Einstieg bei Wittig Ünalp

Ich fing als ReFa im Zweig Versicherungsrecht bei der Rechtsanwaltskanzlei Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB an, nachdem ich zuvor in einer kleinen Kanzlei für Allgemein- sowie für Bank- und Kapitalmarktrecht gearbeitet hatte, in der vornehmlich private Sanierungen/Insolvenzen sowie Darlehenswiderrufe bearbeitet wurden. Da ich mich beruflich verändern wollte, hatte ich mich hier beworben, da mir der Internetauftritt der Kanzlei gut gefiel. Insbesondere überzeugte es mich, dass hier nicht die „großen“ Versicherer vertreten werden, sondern vielmehr der „kleine Mann“, der sich häufig schlecht bis fast gar nicht in der Lage sieht, seine Rechte durchzusetzen.

Bereits das Vorstellungsgespräch empfand ich als sehr positiv. Überrascht hatte mich, dass nicht nur mein zukünftiger Vorgesetzter, sondern auch direkt zwei der Kolleginnen das Gespräch (mit) geführt hatten, so dass schon an dieser Stelle auf etwaige Fragen (z. B. zu internen Abläufen u. a.) gleich auf richtiger Ebene geantwortet werden konnte. Schon an dieser Stelle wurde bereits betont, wie wichtig hier das Miteinander zwischen den Anwälten und den Renos ist.

Schon vor dem tatsächlichen Arbeitsbeginn zum Jahresanfang 2020 wurde ich eingeladen, an einer innerbetrieblichen Schulung sowie der Weihnachtsfeier teilzunehmen, um so bereits vorab die neuen Kolleginnen und Kollegen, auch aus den anderen Standorten, kennenzulernen. Während ich an der Schulung terminbedingt nicht teilnehmen konnte, war es doch sehr schön, im zwanglosen Rahmen an der Feier teilzunehmen, und ich fühlte mich gleich schon im Team aufgenommen.

Der Arbeitseinstieg fiel mir auch sehr leicht. Die Kolleginnen waren alle freundlich und hilfsbereit, und man kann (auch als nicht-mehr-Frischling) stets mit Fragen, Sorgen oder Problemen zu den Kolleginnen gehen, und wenn diese einem nicht weiterhelfen können, kann man sich auch an die Anwälte wenden. Obwohl jede ReFa ihren „eigenen“ Rechtsanwalt hat, heißt das nicht, dass jeder für sich selbst kämpft. Wenn eine Kollegin sehr viele offene Aufgaben hat, so sind die anderen stets bereit, einzuspringen und tatkräftig zu unterstützen.

Auch gefällt mir die Struktur der Zusammenarbeit. Da hier Aufgaben nicht „auf Zuruf“ oder „zwischen Tür und Angel“ vergeben werden, sondern elektronisch über das Kanzleiprogramm, kann hier auch keine Aufgabe „unter den Tisch fallen“, da sie im System für jeden einzelnen nachvollziehbar sind, sei es über die Aufgabenliste der jeweiligen Person, oder über die Verwaltungsebene der jeweiligen Akte.

Abschließend kann ich nur feststellen, dass ich glücklich bin, den Wechsel gewagt zu haben. Das kollegiale und respektvolle Miteinander, das durch kanzleiinterne Veranstaltungen noch gefördert wird, macht den Arbeitsalltag selbst an stressigen Tagen okay.



Yola Harttgen über ihren Einstieg bei Wittig Ünalp

Ich fing mit 19 Jahren als Empfangsdame bei Wittig & Ünalp in Bremen an. Ich wurde gleich herzlich aufgenommen und mir wurde stark verdeutlicht, dass ich mich bei Rückfragen oder in Stresssituationen immer gerne an meine Kolleginnen wenden kann. Ich fühlte mich direkt wohl, auch die Anwälte waren alle super verständnisvoll und nett und für einen kleinen Scherz immer zu haben. Es wird hier im Allgemeinen sehr viel gelacht und sehr gut miteinander umgegangen, ich würde auf jeden Fall von einer guten Arbeitsatmosphäre sprechen. Inzwischen habe ich meine Ausbildung hier als einzige Auszubildende angefangen und befinde mich derzeit im zweiten Lehrjahr. Ich bin sehr glücklich in meiner Ausbildung. Herr Wittig und Herr Ünalp haben mir viel ermöglicht und dafür bin ich sehr dankbar. Auch alle anderen Anwälte kann ich jederzeit mit Fragen oder schulischen Angelegenheiten „nerven“. Sie helfen mir immer weiter und setzen sich mit meinen Fragen ausführlich auseinander. Meine Kolleginnen unterstützen mich auch sehr viel und ich habe ein paar Kolleginnen, die mir persönlich sehr ans Herz gewachsen sind und die ich nicht mehr missen möchte.

Auch das Wiedersehen ein paar Mal im Jahr mit den anderen Standorten ist immer wieder schön! Ich freue mich jedes Mal aufs Neue und tausche mich mit ihnen aus, egal ob über private oder berufliche Angelegenheiten. Wir sind ein tolles Team und das sieht man uns denke ich auch an, wenn wir beispielsweise auf einer Firmenfeier sind. Wir haben immer Spaß, lachen sehr viel und alle werden mit eingebunden.

Die Anwälte behandeln ihre Sekretärinnen immer mit Respekt und haben Verständnis für stressige Zeiten. Und wenn einmal ein Problem auftritt, haben sie immer ein offenes Ohr und versuchen eine Lösung zu finden.

Ich bin sehr froh in dieser Kanzlei arbeiten zu dürfen und weiß viele Dinge sehr zu schätzen.

Nadja Poppe: Mein Einstieg als ReFa bei WÜ

Ich fing im Sommer 2021 bei der Rechtsanwaltskanzlei Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB in Bremen als Rechtsanwaltsfachangestellte im Zweig Arbeitsrecht an. Schon das Vorstellungsgespräch gefiel mir gut, da auch eine Refa mit anwesend war. Hierdurch bekam ich ein sicheres Gefühl und konnte mich direkt schon einer Kollegin vorstellen. Die Vorstellungsrunde war durchweg positiv und am darauffolgenden Tag erhielt ich eine Zusage.

Mit Neugier und Motivation lernte ich mich dann in das Anwaltsprogramm AnNoText ein, welches mir zuvor leider nicht so bekannt war. Dies stellte aber überhaupt keine Probleme dar, da ich bei der Einarbeitung sowieso noch keinem Anwalt zugeordnet war und ich mich voll und ganz auf die Einarbeitung konzentrieren konnte. Die Einarbeitung verlief stressfrei und mir wurden schnell neue Aufgaben zugewiesen. Auch fande ich schön, dass ich mich bei jeder Frage an jede/n Kollegin/Kollegen wenden konnte.

Zu betonen ist, dass das Arbeitsklima in dieser Kanzlei unfassbar gut ist! Mir wurde dies schon im Vorstellungsgespräch nähergebracht, muss aber zugeben, dass ich auf Grund von negativen Erfahrungen in anderen Kanzleien dem eher skeptisch gegenüberstand. Ich wurde diesbezüglich vom Gegenteil überzeugt. Die Wörter Respekt, Zusammenhalt und Team werden hier eindeutig großgeschrieben. Mittlerweile gehe ich nicht mehr zur Arbeit, weil ich muss, sondern weil ich will und weil mir meine Arbeit Spaß macht!

Aktuell darf ich mit zwei Anwälten arbeiten und bin nicht nur im Arbeitsrecht tätig, sondern auch im Versicherungsrecht. Hierdurch habe ich die Möglichkeit beide Rechtsgebiete kennenzulernen und sowohl die Seite der Arbeitnehmer/Arbeitgeber als auch die Seite der Versicherungsnehmer besser zu verstehen.

Neben tollen Kanzleiveranstaltungen wie z.B. Weihnachtsfeiern, Sommerfeste, Oktoberfeste etc. trifft man sich dann gelegentlich nach dem Feierabend mal auf ein Bier oder geht zusammen Essen. Wir verbringen gerne Zeit miteinander.

Nach alledem habe ich das Gefühl endlich angekommen zu sein. Ich bin dankbar für all die Erfahrungen die ich bisher sammeln konnte und sammeln werde und all das Wissen was ich mir anlernen darf.

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